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Fotoorganisation und -backup mit Apple Aperture am Mac

Über die Jahre kommen mit den vielen, schönen Fotos auch große Datenmengen auf der Festplatte zusammen. Wie du Probleme mit dem begrenzten Platz auf der Festplatte vermeidest, deine Aperture Mediathek verwaltest und deine Fotos sichern kannst.

Benötigter Speicherplatz

Ein RAW Foto einer aktuellen Spiegelreflex Kamera hat zwischen 20 und 30 MB, JPG Files mit 18 Megapixel schlagen mit etwa 8 MB zu Buche. Die Aperture Bibliothek selbst benötigt auch einigen Platz für die Vorschaubilder, Metadaten und sonstige Informationen zu den Bildern. Gut, dass externe Festplatten inzwischen in Terabyte Größen zu kaufen sind.

Originalfotos als verknüpfte Bilder speichern

In Apple Aperture kannst du deine Bilder auf verschiedene Arten verwalten. Ich rate dir, die Fotos beim Import nicht in der Aperture Mediathek selbst zu speichern, sondern als verknüpfte Dateien. Warum?

Gehen wir von einem, realistischen Anwendungsszenario aus. Du besitzt ein Apple Notebook, welches entweder eine normale Festplatte oder eine Solid State Disk als Speichermedium verbaut hat. Dir stehen damit ungefähr zwischen 64 und 768 GB zur Verfügung - 768 GB ist aber derzeit mit einem Aufpreis von 1000€ (bei SSD) als wirklicher Luxus zu bezeichnen.

Die Aperture Mediathek mit den Vorschaubildern solltest du am Notebook direkt speichern während die großen Original-Fotodateien auf einer externen Festplatte am besten aufgehoben sind. Erstens weil du damit immer alle Fotos zum Ansehen (als Vorschaubilder) dabei hast und zweitens weil es sich so am schnellsten mit Aperture arbeiten lässt. Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist, dass du die Aperture Mediathek immer in Timemachine gesichert hast. Um das Backup deiner Originale musst du dich selber kümmern. Am besten kopierst du ab und zu die Originale auf eine zweite, externe Festplatte.

Originale neu verknüpfen

Wenn du die Originale von der lokalen Festplatte entfernen musst, um neuen Platz für Fotos zu schaffen, musst du Aperture einmalig sagen, dass es nun die Originale auf einer externen Festplatte findet. Aperture bietet dazu ein effizientes Feature, mit dem du die Originale schnell für alle Fotos neu verknüpfen kannst.

Das Auslagern der Aperture Mediathek auf eine externe Festplatte solltest du dir als Ausweichplan aufheben, falls der Speicherplatz am Notebook einfach nicht mehr ausreicht (und das wird irgendwann unweigerlich passieren).

Aperture Mediathek teilen

In diesem Fall könntest du auch einfach die Mediathek teilen und ältere Fotos nur noch in der Mediathek auf der externen Festplatte lassen. Am Notebook hast du eine zweite Aperture Mediathek für aktuelle Fotos, aus der du die älteren Fotos auf eine externe Festplatte exportiert und vom Notebook gelöscht hast. Diese Lösung sorgt für gute Verarbeitungsgeschwindigkeit, wenn du die Bilder bearbeitest oder Fotobücher erstellen möchtest.

Die Mediathek, welche du auf die externe Festplatte exportiert hast, merkt sich übrigens alle Verknüpfungen zu den Originalen, was sehr praktisch ist.

Einen kleinen Nachteil hat diese Lösung: Wenn du deine Aperture Mediathek auch mit einem iPad oder iPhone über iTunes synchronisierst, kannst du das immer nur aus einer Mediathek machen. Du musst dich bei dieser also Lösung entscheiden, welche Fotos du synchronisieren willst.

Aperture Mediathek auf eine externe Festplatte auslagern

Diese Option empfehle ich. So kannst du alle deine Fotos in einer Aperture Mediathek behalten, was einige Vorteile mit sich bringt.

Es gibt mittlerweile externe Festplatten und Anschlüsse, die in Bezug auf Geschwindigkeit und Sicherheit der Daten keine Wünsche offen lassen. Am schnellsten bist du mit einer externen SSD (Solid State Disk), die du entweder mit USB 3.0 oder Thunderbolt an deinen Mac steckst.

Wichtig ist bei der mobilen Verwendung, dass du eine Festplatte verwendest, die keinen extra Stromanschluss benötigt. Sonst schleppst du immer viele Kabel mit dir herum - das macht keinen Spaß.

Backup der Aperture Mediathek

Deine Aperture Mediathek kannst du sehr einfach sichern. Entweder du hast die Mediathek über dein Timemachine Backup automatisch gesichert oder du nutzt die Sicherungsoption von Aperture selbst. Hierzu wählst du in Aperture einen Ordner auf einer externen Festplatte aus und dann kannst du an diesem Ort regelmäßig per Knopfdruck in Aperture eine Kopie der Mediathek sichern.

Fazit

Mit dieser Vorgehensweise hältst du dir alle Optionen für eine stetig wachsende Fotosammlung offen. Zugleich sind deine wertvollen Foto Daten sicher aufgehoben.

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