Kamera Zubehör: Blitz

Der Blitz ist eines der wichtigsten Zubehörteile einer Kamera. Trotzdem wird der Blitz der Kamera oft falsch eingesetzt. Man braucht nur an das wilde Herumblitzen bei abendlichen Veranstaltungen zu denken.

Nicht nur, dass das eigentlich in den meisten Fällen verboten ist, weil es die Veranstaltung stört, es bringt auch nicht sehr viel für die Qualität des Fotos. So macht man es richtig:

Ein externes Blitzgerät.

Um zu verstehen, wofür ein Blitzgerät richtig verwendet wird, musst du wissen, wie es funktioniert. Moderne Blitzgeräte sind sogenannte Elektronenblitze, wo durch einen Kondensator eine extrem helle und kurze Gasentladung in der mit Xenongas gefüllten Blitzröhre ausgelöst wird. Der genaue Zeitpunkt der Auslösung wird von der Kameraautomatik gesteuert. Durch die Tatsache, dass die Lichtstärke mit der Entfernung zum Quadrat abnimmt, haben Blitzgeräte meist eine Reichweite von 3-8 Metern.

Bei Kompaktkameras und auch bei einigen Spiegelreflexkameras ist der Blitz eigentlich kein Zubehör, denn er ist fix verbaut. Für Spiegelreflexkameras gibt es aber zusätzlich die Möglichkeit, ein externes Blitzgerät an den Blitzschuh anzuschließen. Weiters besteht die Möglichkeit, Blitzgeräte oder ganze Blitzanlagen mit mehreren Blitzköpfen über Infrarot oder Funkauslöser kabellos zu betreiben. Diese externen Blitzgeräte haben eine wesentlich größere Leistung als die internen. Eine tolle Variante ist das entfesselte Blitzen mit günstigen Standard Blitzgeräten.

Einen externen Blitz für deine Kamera kaufen

Ich verwende einige Blitze von Canon, aber auch ein – wesentlich günstigeres – Blitzgerät von Yongnuo, das ein absoluter Geheimtipp ist. Hier ist die Fernauslösung schon im Blitz integriert.


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