Foto Begriffe erklärt

Diese Seite soll allen Fotografie Einsteigern helfen, die auf besserfotografieren.com verwendeten Begriffe zu verstehen.

Tiefenschärfe/Schärfentiefe

Beim Scharfstellen fokussiert der Autofokus deiner Kamera auf einen bestimmten Punkt. Für die Fokussierung ist der Abstand der Kamera zum Motiv entscheidend. Von dem scharfgestellten Punkt ausgehend wird am Foto ein bestimmter Bereich scharf dargestellt. Genauer gesagt Streckt sich ein Drittel des scharfen Bereiches vom scharfgestellten Punkt in Richtung Fotograf und zwei Drittel vom Punkt weg.

Wie groß der scharfe Bereich ist, hängt von Faktoren wie Blende und Brennweite ab. Weitwinkel hat bei gleicher Blende eine höhere Tiefenschärfe als Tele. Eine geöffnete Blende, also kleine Blendenzahl, bedeutet kleine Tiefenschärfe.

Die Tiefenschärfe ist ein wichtiges Gestaltungmittel der Fotografie. So wird bei Makrofotos oder Portraits, aber auch in der Tier- und Sportfotografie, auf eine niedrige Tiefenschärfe gesetzt, um das Hauptmotiv scharf vor verschwommenen Hintergrund darzustellen. Das nennt man auch freistellen. Eine hohe Tiefenschärfe ist hingegen bei der Landschaftsfotografie gefragt, da der Betrachter das ganze Panorama sehen will.

Die Schärfentiefe wird größer, je größer die Blendenzahl ist.

Der Crop Faktor

Der Crop Faktor ist eine Zahl, die den Verlängerungsfaktor für die Brennweite eines Objektives an einer bestimmten Kamera bezeichnet. Notwendig ist diese Berechnung deswegen, weil die Angabe der Brennweite sich bei allen Objektiven auf die Verwendung an einer Vollformat Kamera beziehen. Die meisten Kameras haben aber einen kleineren Sensor verbaut. Dadurch wird ein kleinerer Teil des Bildes tatsächlich aufgenommen. Das ergibt einen scheinbaren, zusätzlichen Zoomeffekt bei diesen Kameras. Meine Canon EOS 7D hat einen Crop Faktor von 1,6, was bedeutet, dass ein 100mm Objektiv auf dieser Kamera einen Bildausschnitt erzeugt, wie ein 160mm Objektiv an einer Vollformat Kamera. Du kannst also einfach die Angaben auf den Objektiven mit dem Crop Faktor deiner Kamera multiplizieren, um herauszufinden, welche Brennweite das Objektiv an deiner Kamera wirklich hat.

Im Weitwinkelbereich ist der Crop Faktor ein kleiner Nachteil, da du hier etwas verlierst, im Telebereich hast du wiederum einen Vorteil, da du hier Brennweite gewinnst. Das ist auch der Grund, warum zum Beispiel APS-C Kameras bei Sport- und Tierfotografen recht beliebt sind.

ISO

Mit der ISO Einstellung auf deiner Digitalkamera legst du die Lichtempfindlichkeit des Sensors fest. Je höher die ISO Zahl eingestellt ist, desto kürzer kannst du bei gleichen Lichtbedingungen belichten und bekommst das gleiche Ergebnis. Der große Nachteil von hohen ISO Einstellungen: Die Bildqualität leidet merklich da ein störendes Bildrauschen entsteht.

DSRL

Die Abkürzung DSLR steht für „digital single lens reflex“ oder auf deutsch: digitale Spiegelreflexkamera.


Mehr lesen


So startest du mit besser fotografieren!
Digitale Fotografie erklärt: Die Belichtung